Hier ist die Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse des Tages.
SpaceX meldet überraschend hohe Gewinne dank neuer Geschäftsbereiche
SpaceX hat offenbar den Sprung aus der Verlustzone geschafft und erstmals einen Milliardenquartalsgewinn erzielt. Ausschlaggebend dafür sind nicht nur die Aktivitäten rund um Starlink, sondern auch zusätzliche Erlöse aus dem Geschäft mit KI-Rechenzentren. Das unterstreicht, wie stark sich das Unternehmen inzwischen über klassische Raumfahrt hinaus entwickelt.
Gericht bremst Luftbilder auf Kartenportalen aus
Ein Frankfurter Familienvater setzt sich vor Gericht dafür ein, dass sein Wohnhaus nicht mehr auf Google-Diensten wie Maps oder Earth zu sehen ist. Das Verfahren zeigt, wie sensibel der Konflikt zwischen Privatsphäre und öffentlich zugänglichen Kartendiensten geworden ist. Das Urteil könnte auch für ähnliche Fälle Signalwirkung haben.
Viele AfD-Daten sind offenbar unbefugt weiterverarbeitet worden
Bei der AfD soll es ein massives Datenleck gegeben haben, bei dem unter anderem Hunderttausende E-Mails veröffentlicht wurden. Die Dateien geben Einblicke in interne Abläufe und könnten für die Partei politisch wie organisatorisch heikel sein. Zugleich stellt sich die Frage, wie es zu der weitreichenden Migration der Daten kommen konnte.
Spotify verschärft die Kontrolle beim Familienabo
Spotify geht härter gegen geteilte Zugänge vor und setzt dabei auf eine QR-Code-Verifizierung. Wer die Prüfung nicht rechtzeitig abschließt, kann für längere Zeit von anderen Premium-Abos ausgeschlossen werden. Damit reagiert der Dienst auf Missbrauch beim Account-Sharing und zieht die Nutzungsmöglichkeiten enger.
Ausfall bei Google Cloud trifft mehrere digitale Dienste
Eine Störung bei Google Cloud hat zahlreiche Unternehmen über Stunden beeinträchtigt. Betroffen waren unter anderem Revolut und offenbar auch DPD, was zeigt, wie stark viele Dienste heute von einzelnen Cloud-Anbietern abhängen. Der Vorfall dürfte die Debatte über Ausfallsicherheit und Abhängigkeiten weiter anheizen.
Steam-Deck-Nachfolger zeigt mehr Reserven im Benchmark
Zu einem möglichen Steam Deck 2 sind neue Benchmark-Daten aufgetaucht, die auf deutlich mehr Rechen- und Speicherreserven hindeuten. Wie stark sich das Gerät in der Praxis tatsächlich verbessern würde, bleibt jedoch offen. Noch ist unklar, welche Leistungssprünge damit realistisch erreichbar wären.
AMD öffnet FSR 4.1 für ältere Radeon-Generationen
AMD macht seine aktuelle Upscaling-Technik FSR 4.1 offiziell auch für RDNA 2 und RDNA 3.5 verfügbar. Damit profitieren mehr Grafikkarten von der verbesserten Bildskalierung, und auch für Xbox-Systeme ist Unterstützung in Aussicht. Für viele Nutzer dürfte das die Lebensdauer älterer Hardware verlängern.
Chipbranche kämpft mit Engpässen bei wichtigen Materialien
Die Produktion von Chips wird weiterhin durch knappe Substrate und lange Vorlaufzeiten bei Maschinen ausgebremst. Besonders spezielle Materialien bleiben ein Nadelöhr, weil nur wenige Hersteller diese überhaupt liefern können. Der Ausbau der Kapazitäten dürfte deshalb langsamer vorankommen als gewünscht.
Deutschland setzt bei Industrie-KI auf Nvidia
Die Bundesregierung will den Ausbau industrieller KI-Infrastruktur mit Hilfe von Nvidia vorantreiben. Ziel ist es, die heimische Industrie technologisch zu stärken und international wettbewerbsfähiger zu machen. Gleichzeitig wirft die enge Zusammenarbeit mit einem US-Konzern Fragen nach Abhängigkeiten und Kontrolle über kritische Technologien auf.